AWS vs. deutsche Hoster
Warum deutsche Hosting-Anbieter einen besseren Mehrwert für das Odoo Hosting bieten als AWS

Dies ist ein Ausschnitt aus einer Beratungsmail, die wir einem Kunden geschickt haben, der AWS für sein bisheriges Hosting nutzt und nun überlegt, welchen Hosting-Service er für Odoo nutzen soll.

AWS ist in der Breite der Services und in der Höhe der Skalierbarkeit unübertroffen. Die Marke ist ebenso stark, obwohl die Cloud-Services von Google und Azure ebenfalls nahe dran sind.

Support

In Momenten der Not, was auch immer die Ursache sein mag, verbinden sich die Hoster in Deutschland innerhalb weniger Minuten direkt mit einem Techniker. Wie bei Infrastrukturen üblich, läuft es in 99% der Fälle einfach ohne Zwischenfälle. 

Dann passiert plötzlich etwas, und dann braucht man alle Hände, um einen Brand zu löschen.

Einmal am Telefon, ticken sie wie ein deutscher Techniker, ohne Anrufe nach Übersee zu leiten, Musik zu spielen, Mailtickets zu öffnen und so weiter - schnell und kompetent. 

Direkter und tiefer Zugriff auf die Systeme

AWS hat einen riesigen Middleware-Overhead durch API-Aufrufe, Web-Interfaces etc. 

Also z.B. tief in ein Linux-System einzutauchen, um die Ursache eines Absturzes zu finden, die beanstandete Python-Bibliothek auszutauschen und die Dienste neu zu starten, ist mit AWS ein "weiter Weg".

Bei Hetzner z.B. dagegen feuern wir ein Terminal an, ein Befehl, und der Techniker hat die volle Kontrolle über die Maschine.

AWS braucht spezielle Skills

Das ist ein großer Punkt: Die Lernkurve für den Betrieb von AWS ist beträchtlich und erfordert manchmal Kurse, Zertifizierungen usw. Es gibt "AWS-Experten", und ein Linux-Experte zu sein, ist keine Garantie dafür, dass sie schnell mit AWS arbeiten können.

Deutsche Hoster wie Hetzner machen es vor. 

Wenn ein Sysadmin versiert im Umgang mit einer Linux-Box ist, kann er sich wie ein Ninja in deren Infrastruktur bewegen.

Kosten

AWS ist etwa 4-5 mal teurer (unnötig, ohne proportionalen Mehrwert).

Erreichbar, aber skalierbar

Zuletzt habe ich gehört, dass Hetzner sich den 100.000 Hardware-Einheiten nähert, und wenn sich jemals ein Kunde fragt, wo seine Systeme laufen, kann er auf zugängliche Einrichtungen wie https://binged.it/3wKRMz2 verwiesen werden. 

Ich stimme zu, dass dies eine Sache der Wahrnehmung ist, aber viele Kunden glauben einfach nicht an "irgendwo jenseits der Ozeane, in der Cloud", wenn es um ihre geschäftskritischen Daten und Software geht.

Von VMs über selbstverwaltete Hardware-Einheiten bis hin zu Managed-Services und skalierbaren Speichereinheiten war die Skalierung in unserer über 10-jährigen Erfahrung mit Hetzner noch nie ein Problem.


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Wir sollten jeden Monat 835 Bäume pflanzen, um unseren Kohlenstoff-Fußabdruck auszugleichen.